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Doppel Release Show: Heiter & Atlas > Hip Hop  |  Indie
16/05/2014 - 16/05/2014 - Berlin - Badehaus
Trouble Orchestra (Hamburg):
TROUBLE ORCHESTRA - das klingt nach Riot in der Elbphilharmonie, nach Staatsfeind in der Staatsoper, nach unvereinbarem Widerspruch. Dem trotzt das siebenköpfige Kollektiv und verbindet mühelos Widerständigkeit und musikalischen Anspruch. Rap und Gesang auf hier sphärisch-verwobenen, da frickeligen Gitarrenklängen prägen einen Sound, dem die verschiedenen musikalischen Backgrounds der Hamburger – von Hip Hop bis Post – Rock - tief eingeschrieben sind. Trouble Orchestra veröffentlichen im Mai ihr Debütalbum bei Audiolith. „Heiter" ist weitaus mehr als nur ein gelungenes Experiment. Es ist ein Album mit einem unbedingt innovativen Anspruch, das nicht an sich selbst scheitert. Hier wird Neues nicht nur ausprobiert, sondern zu Ende gedacht- ohne Furcht, mit viel Euphorie, Herzblut und uneitel-kollektiver Attitüde.

Fuck Art, Let's Dance! (Hamburg):
Hamburg ist geplatzt. Wer 2013 einen Blick in die Zeitung geworfen hat, wird es wissen. Geplatzt. Und zwar nach innen, mal wieder implodiert, sozusagen. Wohin hätte der Druck auch entweichen sollen, viel zu gedrungen ist die Stadt. Viel zu gewöhnt auch daran, mit der Enge umzugehen.

Es ist kein Wunder, dass die relevanteste Popmusik des Landes aus dieser Stadt kommt. Und damit seien nicht die Altvorderen gemeint, nicht Tocotronic, Die Goldenen Zitronen und Blumfeld. Mit denen verbindet FUCK ART, LET'S DANCE! wenig. Einzig der für Hamburg scheinbar charakteristische Zug von Melancholie wäre zu nennen, dem FUCK ART, LET'S DANCE! seit ihrer Gründung 2009 ein überfälliges Update verpassen. Und der Live plötzlich keine bedeutende Rolle mehr spielt, weil es eben doch darum geht, sich euphorisch dem Moment hinzugeben – selber ein bisschen zu platzen, vielleicht.
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