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DeathSlam >
26/09/2019 - Leipzig - Moritzbastei
Performing Artists:

Unser #sds19-DEATHSLAM in der Moritzbastei.

 

Wir slammen uns zu Tode. Wir slammen, bis es nicht mehr geht. Wir slammen um Leben und Tod.
Egal, wie man es unterschreiben will, der DEATHSLAM ist der Philosoph unter den Slams. Jeder Text berührt das Ende, das wir eigentlich nicht sehen wollen. Und so schwingen wir uns vor der Bühne in eine Begegnung mit dem Gevatter, der uns schüttelt und lächelnd ins Gesicht sagt: „Leb doch erst mal.“ Denn auch, wenn der DEATHSLAM seinem Namen alle Ehre macht, geht es vor allem um eins: das Leben.

 

Seid dabei, wenn sechs junge Menschen sich dem alten Thema widmen.

 

Mit: Skog Ogvann (Leipzig), Hank M. Flemming (Erzgebirge & Tübingen), Theresa Hahl (Bochum), Bonny Lycen (Leipzig), Rainer Holl (Leipzig) und Marsha Richarz (Leipzig)

 

Eine Veranstaltung im Rahmen der „Stadt der Sterblichen“
Ein Projekt der FUNUS Stiftung

 

Weitere Infos auf: www.stadt-der-sterblichen.de

 

BONNY LYCEN

Bonny Lycen, geboren 1991 in Guben, floh im zarten Alter von 18 Jahren aus der brandenburgischen Provinz nach Dresden. Dort hoffte sie auf Erleuchtung, unendliche Weisheit und Wohlbefinden. Gefunden hat sie von alledem noch nichts, schmiss kurzerhand das Germanistikstudium und entschied sich für eine Ausbildung zur Logopädin. Nachdem sie Anfang 2015 das erste mal auf einer Bühne stand, wurde sie im Sommer des selben Jahres sowie 2018 sächsische Vizemeisterin im Poetry Slam und erreichte 2016 bei den Deutschsprachigen Meisterschaften das Halbfinale. Seitdem treibt sie sich deutschlandweit auf Slam- und Lesebühnen umher. Drei Jahre arbeitete sie als Sprach-, Sprech- und Stimmtherapeutin. Seit 2018 studiert sie Psychologie und wirkt freischaffend als Künstlerin, Therapeutin und Workshopleiterin in Leipzig.

Ihre urbanen Gedichte sind wohltuend lakonisch und direkt. Die Themen reichen von zwischenmenschlichen Zerwürfnissen, gnadenlosen Selbstreflexionen bis hin zu gesellschaftlichen Brennpunkten. Bonny Lycen schreibt über das, was sie bewegt. Immer den Menschen, die Fragen um Sein und Wirkung im Fokus, sucht sie nach einer klaren und wirkungsvollen Sprache, um eigene und fremde Unzugänglichkeiten zu zerpflücken, bis sich alles wild um eine mögliche Antwort dreht. Sie schreibt authentisch, eindringlich und nah.

 

THERESA HAHL

Theresa Hahl (*1989 in Heidelberg) ist Lyrikerin und Spoken-Word-Künstlerin. Seit 2009 arbeitet sie im Bereich des Poetry Slams und weit darüber hinaus, gibt Schreibworkshops und setzt sich innovativ mit der Inszenierung des gesprochenen Wortes auseinander. Neben dem Studium der Literaturwissenschaft, Theater-/Oper- und Workshopprojekten, unter anderem in Afrika und Indien mit dem Goethe-Institut, lebt und arbeitet sie mittlerweile in Bochum. Die Intensität ihrer Sprache verbindet sie immer wieder mit anderen Kunstrichtungen und bildet Orte des Phantasierens, Staunens und Schmunzelns.

U. a. Trägerin des Aufenthaltsstipendiums der Kulturstiftung Rheinland-Pfalz für Literatur, des Werkprobenstipendiums des NRW-Kultursekretariats und des stadt.land.text-Regionsschreiberstipendiums OWL.

 

RAINER HOLL

Rainer Holl, geboren 1983, lebt und arbeitet als Slampoet, Autor und Moderator in Leipzig.
Seine Leidenschaft für Poetry Slam begann 2009 in einer kleinen Dortmunder Hafenkneipe.
Seitdem stand er auf hunderten Slam Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum. 2017 wurde er Poetry Slam Landesmeister in Berlin/Brandenburg und 2018 zog er in das Finale der deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften in Zürich ein.
Rainer ist der Herausgeber des weltweit ersten demotivierenden Tischkalenders „Träume nicht dein Leben, sondern halt einfach dein Maul“.
In seinen Texten zerpflückt er die Abgründe und Absurditäten unserer spätkapitalistischen Gesellschaft und geht auch gerne mal dahin wo es weh tut.
Hinterher kommt dann aber ein Pflaster drauf, denn Rainer ist eigentlich ein ziemlich lieber Typ.

 

MARSHA RICHARZ

Marsha Richarz ist Autorin, Bühnenpoetin, Moderatorin und Förderschullehrerin in Leipzig. Sie steht seit 2011 auf den Slambühnen dieses Landes und performt Texte übers Leben, Feminismus, die Arbeit an der Förderschule und Waschlappen. In ihrer Karriere als ewig Zweite nahm sie an zahlreichen Stadt-, Landes- und Nationalmeisterschaften teil. Sie ist Gründungsmitglied der Leipziger Lesebühne „Kunstloses Brot“. 2015 erschien ihr Kurzgeschichtenband „Wort ist ihr Hobby“.

 

SKOG OGVANN

Skog Ogvann ist in Sömmerda (Schweden) geboren. Übersetzt man seinen Namen, dann heißt er Wald und Wasser, weshalb gemunkelt wird, der Name sei ein Pseudonym. Sein Roman „Der Eisschnellträumer“, erschienen im Leipziger Plöttner Verlag, wurde weder in andere Sprachen übersetzt noch hat er dafür irgendeinen Buchpreis gewonnen. Dafür ist sein Gedichtebuch „Die Eichel fällt nicht weit vom Stamm“ Pflichtlektüre an schwedischen Gymnasien im östlichen Teil des Öresund. 2016 und 2018 wurde er Thüringer Landesmeister im Poetry Slam. Der Herbst ist seine liebste Jahreszeit.

 

HANK M. FLEMMING

Hank M. Flemming sieht aus wie 15, ist im Kopf noch 12, auf dem Papier aber schon ü30. Der promovierte Psychologe stieg von den kalten Höhen des Erzgebirges, um im beschaulichen Tübingen als Wissenschaftler und Dozent zu arbeiten. Dort infizierte er sich rasch mit Poetry Slam und ist Moderator uNd Organisator des Poetry Slams Tübingen. 2017 erreichte er die Finalrunde der Baden-Württembergischen Landesmeisterschaften, 2018 trat er in seiner Heimat Sachsen an und wurde dort Vizemeister. 2019 erhielt er den erzgebirgischen Literaturförderpeis „Kammweg“. Seine Oma wartet immer noch darauf, dass er endlich zurück kommt und was richtiges arbeitet.

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