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ADVANCE BASE at Ilses Erika > Elektronik  |  Folk  |  Electropop
18/02/2019 - 18/02/2019 - Leipzig - Tanzcafé Ilses Erika
Performing Artists:

Advance Base

Für Fans von Sun Kil Moon, Songs: Ohia, Damien Jurado, Pedro The Lion, The New Year


Owen Ashworths Alben handelten schon immer vom menschlichen Befinden und auch seine neustes
Album ist da keine Ausnahme. Das mag zunächst vielleicht etwas seltsam klingen, da es auf den Namen
“Animal Companionship“ hört, doch es ist so menschlich wie alles, was Ashworth zuvor getan hat.
Nachdem Hörprobleme 2010 der Grund für das Ende seines Electronic-Pop-Projekts Casiotone for the
Painfully Alone waren, begann Ashworth leisere Musik als Advance Base zu machen und
veröffentlichte 2012 “Shut-In’s Prayer“, 2015 “Nephew In The Wild“ und dazwischen einige Tapes und 7“
EPs. Nachdem er 2016 sein Live-Album “In Bloomington“ veröffentlichte, verlagerte der außerordentlich
Songwriter seinen Fokus auf sein eigenes Label Ordinal Records und bemühte sich fortan Künstlern
dabei zu helfen, ihre Musik zu veröffentlichen.


Diese Songwriting-Pause gab ihm nicht nur Zeit zu entdecken wie er Musik macht, sondern auch, was
ihn überhaupt antreibt Musik zu machen und kreativ zu sein. „Ich habe viel Zeit damit verbrachte darüber
nachzudenken wieso ich eigentlich Songs schreibe und was mir das Ganze gibt,“ erzählt Ashworth. „Es
hat eine Zeit gedauert wieder Songs für mich selbst zu schreiben, ganz unbewusst.“


„Der Grund warum ich immer Musik gemacht habe, ist, dass es für mich eine therapeutische Wirkung
hatte,“ erklärt er. „Es ist ein Weg meine Gefühle zu verarbeiten und mein Unterbewusstsein zu verstehen.
Ich liebe dieses Ritual ein Lied zu schreiben und es immer und immer wieder zu spielen, bis der Song
seine eigentliche Bedeutung offenbart. Der Prozess kommt Meditation schon am nächsten.“


Die meditative Natur von Ashworths neuem Songwriting-Prozess hört man in "Animal Companionship“
weiträumigen Arrangements. Angenehme Drones und üppige Synthesizer-Texturen umhüllen sanfte E-
Piano-Arpeggios und teils spärliche Drum-Programmierungen und kreieren einen fast hypnotischen
Hintergrund für Ashworths lyrische Erzählungen. Und die Texte selbst haben einen ganz neuen Fokus
gefunden: Hunde.


„Es gab da so eine Zeit im letzten Jahren, als ein paar meiner Freunde Probleme mit ihren Hunden
hatten,“ sagt Ashworth, „und obwohl ich selbst keinen Hund habe, gab ich plötzlich diesen ganzen
Hunden Rat. Ich habe die ganze Zeit nur über diese Freunde und ihre Hunde nachgedacht und mir
Sorgen gemacht und plötzlich sind diese Hunde einfach in meinen Songs auftaucht.“

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