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Vague (AUS) > Indie
03/12/2018 - 03/12/2018 - Hamburg - Hafenklang
Performing Artists:

Vague
Mit Land präsentiert die Wiener Gruppe VAGUE im Juni 2018 ihr zweites
Album. Entstanden ist ein hoch diverses, anspruchsvolles Album, das die
altbekannte Handschrift der Gitarrenband trägt. Nach ihrer Debut-EP Tempdays
(2015) und ihrem gefeierten Longplayer In the Meantime (2016) folgt mit Land
die stilistisch ausgereifteste Platte. Land versammelt vierzehn Stucke, die ein
Gefuhl der Sensibilität und Offenheit vermitteln und zugleich von der
unverkennbaren Nonchalance und Leichtigkeit der funf Jungs geprägt sind.
Wir
können Land betreten, es innig betrachten oder uns auch genusslich in ihm
verlaufen, aber auch die Möglichkeit eines anderen Miteinanders entgegen
stereotyper Rollenbilder darin entdecken.
Fans der ersten Stunde durfen sich uber eine neue Souveränität des Sounds freuen.
Bei Land kommt wieder die VAGUE kennzeichnende Vielseitigkeit zu tragen, die
durch die unterschiedlichen Stile der drei Songwriter und Sänger (Konstantin Heidler,
Gabriel Hyden sowie Simon Dallaserra) entsteht. VAGUE verzichten auf eine
klassische Hierarchie von Gesang und Lyrics abwärts zur restlichen
Instrumentierung. Im häufigen Wechsel zwischen den Instrumenten und im Konsens
des Experimentierens findet die Gruppe ihren Sound.
Aufgenommen und produziert wurden die Songs und die als Klangminiaturen
eingespielten Interludes auf Land von der Band selbst. Der Schritt zuruck - weg vom
professionellen Studio bzw. einem externen Produzenten - war ein bewusster, um
damit mehr Raum fur unkonventionelle Zugänge zu ermöglichen. Sie arbeiteten
erstmals mit dem Saxofonisten Vitus Denifl zusammen und erweiterten ihre
Instrumentierung um Keyboard-Sounds und Drumcomputer. Das DIY-Recording war
dabei die passende Methode: VAGUE wollen in ihren Songs das Moment des Zufalls
und der Improvisation mit eingängigen Pop-Schemata verknupfen und siedeln sich
dadurch konsequent an den Bruchlinien der Genres an.
Simon Dallaserra meint dazu:
"Mir kommt vor, dass oft die schönsten Dinge ohne Absicht oder gar aus
irgendwelchen Fehlern heraus entstehen. Dieser Gedanke fördert einen sehr
spielerischen und freien Zugang zur Musik. Manchmal orientieren wir uns einfach an
einem bestimmten Gefuhl, dass wir mit einem Song transportieren wollen. Sobald
dann jeder in den Flow reinkommt und wir gemeinsam einer Idee zusteuern, kann
etwas Neues daraus entstehen."
Die vierzehn Titel lassen sich in keine Nische sperren. Muhelos driftet ihr Sound
zwischen den Feldern: VAGUE spielen mal verträumten, leichtfußigen Indie-Pop, mal
greifen die Funf im Arrangement zu Jazz und Bossanova-Fusions. Zumal changieren
ihre Songs zwischen weichen, vielschichtigen Klangteppichen und subversiven Post-
Rock-Anleihen. Dass der Sound trotz dieser stilistischen Bruche kohärent bleibt,
macht die große Qualität von Land aus. Die eigene Handschrift von VAGUE wirkt
beeindruckend ausgereift.
Die Zukunft spricht in diesem Album mit uns: Land schaut nach vorne und ist
Ausdruck eines selbstbewussten Älterwerdens. Die Lyrics kreisen um Sehnsucht,
Verliebtheit, Schwerelosigkeit, spielen subtil auf die Absurditäten des Lebens und die
Kälte gesellschaftlicher Normativität an – mal sind sie Ausdruck einer Hoffnung oder
von der Suche nach Trost getragen. Die Lieder hören sich dabei immer so sanft an,
wie ein warmer Sommerfahrtwind auf der Hand, die man aus dem Autofenster in die
Luft streckt. Vielleicht erinnern wir uns dabei auch an ein fluchtiges Lächeln, dass
uns irgendwo einmal uberrascht hat und die Zeit stillstehen ließ. An das Gefuhl
einfach aufzubrechen, ohne irgendwo ankommen zu wollen. Und schon fallen wir
ganz in den Sound von VAGUE und sehen träumerische Landschaften vor uns
ausgebreitet.
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