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Thomas Stelzer & friends >
13/01/2018 - Hoyerswerda - Kulturfabrik Hoyerswerda
Performing Artists:

Bereits 1978 gründete der damals 14jährige seine ersteBand namens "Helios". Nach ersten Geh-
Versuchen gelang es der Schülerkapelle einen kleinenSchul-Wettbewerb zu bestreiten und wurde -
wie damals üblich - "weiterdelegiert" zurnächsthöheren Instanz. Mit einer Spielerlaubnis befristet
für ein halbes Jahr legte Thomas also los und durchliefverschiedene Phasen des Musizierens mit
eigener "Domino Bluesband" anfang der 80ersowie der "Great Garden Jazzband" und den "Dusty
Hats". Diese Band probte im Jazzclub"Tonne" in Dresden und gab dort regelmäßig zuweilen
ausverkaufte Konzerte. Hier kristallisierte sich auch dasTSt.Trio heraus und die "Superband" mit
acht Musikern. Später gab es die "Bloody RhythmFingers", aus welcher die nun spielende Band
"Thomas Stelzer & friends" hervorging.Musikalische Ausrichtung blieb der Rhythm & Blues der
Südstaaten der USA bis hin zum Boogie Woogie und Anleihenbei Reggae und Soul.
Die Band ist geprägt von der Spielweise und derunverwechselbaren Art, mit der Thomas Stelzer
Gesang und Gefühl verbindet. Seine rauchige Bluesröhreverleiht auch gecoverten Songs eine eigene
Note. Viele Titel sind von ihm geschrieben undorientieren sich an verschiedenen Vorbildern; von
Professor Longhair, Fats Domino, Dr. John, Ray Charles,Vince Weber, bis zur Dirty Dozen
Brassband, Joe Cocker oder Buddy Guy. Seine Musikerverstehen es hervorragend, ihn
unaufdringlich, aber wirkungsvoll zu unterstützen. DieBoogies begleitet der Drummer meist mit
„Besenwischen“ auf der kleinen Trommel, eineMusizierweise, die aus alten Blueskneipen u.ä.
schon seit den zwanziger Jahren bekannt ist. Der „Pepp“,den diese Musik dadurch erfährt, ist
verblüffend und verleitet den Hörer schnell zumMitwippen.
Durch die Einbeziehung verschiedener bekannter Musikerist eine selten zu findende Wechselbesetzung entstanden, die sich von vielenBoogie- und Bluesprojekten dadurch angenehm
unterscheidet, dass Abwechslung und unkonventionelleSpielweise stets für angenehme Frische in
den Konzerten sorgt. Drohende Routine, sowie der meistkläglicher Versuch vieler Bands, Originale
nachahmen zu wollen, sind damit ausgeschlossen.
Zitat Stelzer: “Einen Ray Charles nachsingen zu wollenist das Eine, es dann doch nie wirklich zu
packen, ist das Andere, sich von ihm inspirierenzu lassen, das Beste...“ Nach dieser Auffassung
sind die Konzerte der Band gestaltet: locker, groovy,eigenständig, professionell.

Thomas Stelzer vocal, piano

Christoph Dehne drums

Thomas Böhme bass

Bernd Kleinow harp 


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