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TOBIAS BAMBORSCHKE >
20/11/2017 - 20/11/2017 - Köln - King Georg
Performing Artists:

„Die Welt der Bamborschke Gedichte ist oft kaputt, einsam, verzweifelt und sehr sehnsüchtig, trotzdem muss man laufend lachen. Das ist die Bamborschke-Kunst.“ 
– Rainer Schmidt 
Tobias Bamborschke macht Musik mit Isolation Berlin. Wer die Band kennt, weiß, dass hier mit großer Genauigkeit Bilder entworfen werden wie man sie auch in der Literatur nicht oft findet, da singt Bamborschke unverbraucht und klug und ohne Distanz zu einer Welt, die es ihm nicht leicht macht.
Auf Spiegel Online hieß es dazu: „Zwischen dumpf und Diskurs gibt’s nicht viel im deutschen Rock. Der jungen Hauptstadt-Band Isolation Berlin gelingt nun das Unwahrscheinliche: große, sehnsuchtsvolle, traurige und wütende Gefühlsmusik, die sich jedem Trend entzieht.“
2008 studiert er Schauspiel am Europäischen Theaterinstitut in Berlin, was ohne weitere Folgen bleibt, da er noch währenddessen Max Bauer kennenlernt und mit diesem die gemeinsame Band Isolation Berlin gründet. Mit David Specht am Bass und dem Schlagzeuger Simeon Cöster spielen Isolation Berlin seither zahlreiche Konzerte und bekommen von Medien und Fans hohen Zuspruch für ihr kreatives Schaffen. Zu den Veröffentlichungen der Band gehören unter anderem das 2016 auf Staatsakt erschienene Debütalbum „Und aus den Wolken tropft die Zeit“ und die zeitgleich veröffentlichte EP-Kollektion „Berliner Schule/Protopop“, durch die Bamborschke bereits große Aufmerksamkeit für seine Texte erhielt.
Als Autor ist Bamborschke wahrscheinlich beeinflusst durch Werke von Autoren wie Kaleko, Eichendorff, Rilke, Lasker-Schüler und Hesse, aber wer weiß das schon und was heißt das schon! Er scheint keiner von denen zu sein, die anderen nacheifern. Er schlägt sich seinen eigenen Weg durch den Dschungel der Kunst, und wenn der direkt neben der Autobahn parallel dazu verläuft, dann ist ihm das offensichtlich und zu Recht egal!
Der in Köln geborene und in Berlin aufgewachsene Sänger, Texter und Schauspieler bringt nun einen Gedichtband heraus, der den Leser in der Gedankenwelt des Autors regelrecht untergehen lässt. Bamborschke beherrscht als immer am Abgrund balancierende 
Rampensau die Kunst, als Autor den Leser und als Lesender die Zuhörer durch seine Gedichte, Gedanken und Spelunken in den Bann zu ziehen, das bewies er bereits früh beim Berliner Writer’s Thursday, wo er neben Thomas Melle, Margarete Stokowski, Ronja von Rönne, Katrin Theiner und Friederike Kempter Auszüge seines Bandes „Mir platzt der Kotzkragen“ vortrug. Das war gleich großartig und hat alle hingerissen!
Kein Wunder: Bamborschkes Gedichte und Kurzgeschichten sind eine Orgie aus Zerbrechlichkeit, Sehnsucht und Befriedigung, Hass, Trauer, Liebe, Leiden – der Schwermut des eigenen Ichs. Der 29- jährige schafft es mit einer fast schon unheimlichen Leichtigkeit, den Leser in seine gedanklichen Abgründe mitzunehmen und die Verbildlichungen der Momente des Alltags durch die Augen eines nach Glück ringenden Ichs mitzuerleben.
Hier werden Verzweiflung, Selbstaufgabe, Unsicherheit, Angst, Ausgrenzung und Erniedrigung – der menschliche Abgrund – zum Ausgangspunkt der dichterischen Verarbeitung.
„Mir platzt der Kotzkragen“ erscheint im September 2017 im unabhängigen Wohlrab-Verlag, der sich vorrangig um Künstlerbücher kümmert. Die Besonderheit des Gedichtbands liegt darin, dass die Typo per Hand auf der Schreibmaschine getippt wurde und im Takt des Textes gesetzt ist, was die Sache noch eindrücklicher macht und nebenbei toll aussieht. 


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