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BING & RUTH >
19/11/2017 - Jena - TRAFO
Performing Artists:

Es war im Jahr 2006, als David Moore aus Kansas das Projekt „Bing & Ruth“ ins Leben ruf, vorrangig mit dem Ziel, seine Kompositionen einem Publikum auch außerhalb des akademischen Sektors zugänglich zu machen. Als Pianist und Student an der New School for Jazz and Contemporary Music in New York schrieb Moore genau die Art von Musik, die er selbst hören wollte: minimalistische Ensemble-Musik mit einer speziellen filmischen Sensibilität, die Anmut und Textur, über die häufig für diese Art von Musik, radikale Reduktion stellt. Somit tritt er gewissermaßen in die Fußstapfen der Minimal-Helden der New School: John Cage und Steve Reich, die beide Lehraufträge am Institut während der 50iger und 60iger Jahre hatten. Doch Moores Kompositionen sollten mehr sein als eine studierte Wiederholung derer Vorlagen und vielmehr auf Gefühle beruhen und deren Grenzen aufweichen. In seinen Stücken verbindet Moore somit das Wissen seines Pianostudiums, gepaart mit der eher perkussiven Nutzung des Instruments, mit Holzbläsern, wabbernden Tape Delays und gesprengelten Upright Bass Lines.

Nun kehrt Moore mit „No Home of the Mind“ zurück. Komponiert an siebzehn verschiedenen Klavieren über Nordamerika und Europa, verteilt in verschiedenen Sessions, auf Touren und Reisen, kanalisiert dieGruppe die spezifischen Beschränkungen ihrer Instrumente in Inspiration. “For me I feel like different pianos all have their own personalities,” sagt Moore dazu, “So in writing these new songs, I tried to embrace the personalities of the pianos I was spending time with.” Die Piano-Kompositionen wuchsen schnell und resultierten in einer Session als fünf-Personen-Ensemble in einer Kirche in Hudson, NY. Aufgenommen wurde an nur zwei Tagen, in so wenigen Takes wie möglich, um die Unmittelbarkeit des klassischen Session-Styles einzufangen, bei der es Gang und Gebe war in nur einem Take aufzunehmen, um Kosten zu sparen. “We had everything rehearsed, worked out and ready to go before we ever stepped in front of a microphone so when we did, it was like instinct coming back into play,” Nach über einem Jahr Arbeit ist „No Home of the Mind“ ein Statement von neuem Selbstbewusstsein, eine Verfeinerung der Klangfarben und des Tonfalls – ein Album, das frisch klingt und sich anstatt sich abzugrenzen, öffnet und dem Genre einige Facetten hinzufügt!
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Bing & Ruth im TRAFO, Jena

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