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Will Samson >
15/10/2017 - Leipzig - die naTo e.V.
Performing Artists:

Der britische Musiker Will Samson ist hierzulande noch weitestgehend unbekannt, unter Kennern gilt er jedoch zu Recht als wahrer Geheimtipp. Der Singer-Songwriter erzählt seine Geschichte auf kreative und besonnene Art und Weise voll musikalischer Reife und lauscht man seiner Musik könnte man meinen, die Zeit stehe still und fülle sich in melancholischer Schönheit.
Von seiner früheren Art elektronische Klänge und Field Recordings zu atmosphärischen, minimalistischen Klanglandschaften zu verbinden, während die akustische Gitarre seine sanfte und fragile Stimme begleitet, hat der Brite luso-indischer Abstammung Abstand genommen und etwas Ursprüngliches und Ehrliches geschaffen. Gitarre, Gesang und Violine dominieren nun den Stil seines am 8. September erscheinenden Albums »Welcome Oxygen«, das er auf der kommenden Tour präsentieren wird. Einen besonderen Fokus legt Samson auf die Verwendung analoger Elektronik, wie Kassettenrecordern, die er mit feinen Sinn für Nuancen und Details gekonnt in seine Stücke einbaut.
Nachdem er die letzten sieben Jahre immer wieder auf Tour verbrachte, zog Samson im Frühjahr 2016 nach Portugal in die Heimat seiner Ahnen mit der Absicht, sich dort auf unbestimmte Zeit niederzulassen. Die folgenden Monate erwiesen sich jedoch als eine turbulente Etappe, nach einem Autounfall und Krankenhausaufenthalt entschied sich der Musiker nach Großbritannien zurückzukehren. Zwei Wochen vor der Abreise geschah etwas Ungewöhnliches, in einem unerwarteten Ausbruch von Kreativität hat er an nur einem Tag ein neues Lied geschrieben und aufgezeichnet. In den kommenden Tagen entstanden weitere Stücke. Für den sonst eher langsam arbeitenden Samson war das eine große Überraschung. Zwei Jahre lang hatte er für sein vorheriges Album »Ground Luminosity« gebraucht.
»Ich konnte es nicht ganz glauben, aber ich spürte, dass je ehrlicher ich mich ausdrücke, ohne alles mit vielen Effekten zu verhüllen oder Texte in kryptische Worten zu verkleiden, desto leichter schien sich neue Musik zu entwickeln. Die Ideen sprudelten aus mir heraus auf die natürlichste und kathartischste Art, die ich je erlebt hatte.«
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