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Michael Nast > Lesung  |  Vortrag
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Michael Nast, geboren 1975,  steht schon jetzt für ein Lebensgefühl. Ausgestattet mit einer außergewöhnlichen Beobachtungsgabe, ergründet er gesellschaftliche Situationen wie kein anderer. Nach einer abgebrochenen Buchhandelslehre gründete er zwei Plattenlabels und arbeitete für verschiedene Werbeagenturen, zuletzt als Art Director. Heute lebt und arbeitet er als freier Kolumnist, Buch- und Drehbuchautor in Berlin.



http://www.michaelnast.com/
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Martina En
Das Schloss München
13/12/2016 
Super Lokation, Michael Nast war sehr witzig und erfrischend! Weiter zu empfehlen! Tickest schnell zu kaufen und problemlos ausdrucken! Perfekter Abend!

Andrea Schröpfer
Das Schloss München
12/11/2016 
Sehr lustige Geschichten mit einem wahren Kern, der einen schon zum Nachdenken bringen kann. Michael Nast allerdings wirkt sehr selbstverliebt, schon fast ein bißchen arrogant. Für mich ein typischer Berliner, der sich nur allzu gern über die Hochnäsigkeit der Münchner lustig macht, obwohl er diese selbst an den Tag legt.

Vhaffner
erlebe wigner! Zirndorf
10/11/2016 
Super Abend der sich richtig gelohnt hat

VauEss
Stadthalle Köln-Mülheim Köln
04/11/2016 
Insgesamt war es ein unterhaltsamere Abend, dennoch gingen meine Freundinnen und ich etwas schmunzelnd aus der Veranstaltung heraus (und frierend, da die Lüftung viiiiel zu stark eingestellt war). Denn kaum war man gedanklich-emotional im Thema voll drin, kam auch schon der letzte Text. Wir hätten gar nicht mehr Lesestoff erwartet, aber einfach etwas mehr Spiel mit dem Publikum, vll Fragen oder Abstimmungen, aufjedenfall wäre es sehr interessant gewesen..Auch, wenn dies bei einer Lesung nicht automatisch zu erwarten ist, wäre dies sehr stimmig gewesen, denn so gab es einen abrupten Cut und es war vorbei. Veranstaltung ging nur knapp über 90 min?! Da hatten wir uns etwas mehr erwartet, aber insgesamt war es unterhaltsam.

Heidi_303
Universität Hamburg, Audimax Hamburg
29/10/2016 
Tja, nur weil man durchaus unterhaltsame, ja wirklich lustige Bücher schreiben kann, heißt das noch lange nicht, dass man diese dann auch vorlesen kann. Die erste Hälfte war fast uneträglich, er hat einfach nicht gelesen, sondern mit ewig langen Pausen irgendwas gesabbelt und selbst das im Schneckentempo. Dann kam er für die zweite Hältte zum Glück etwas rein, das haben dann schon einige leider nicht mehr mitbekommen, da sie gegangen waren...also selber lesen: Ja, wirklich lustig, Von ihm vorlesen lassen: Leider nein

Yasmine2016
Universität Hamburg, Audimax Hamburg
29/10/2016 
Die neuen Must-haves Um die Zusammenhänge zu verstehen und auch nachvollziehen zu können, fange ich mal von ganz vorne an. Ich bedanke mich zu allererst bei Herrn Michael Nast für seinen charismatischen, ehrlichen und witzigen Vortrag zur „Generation Beziehungsunfähig“. Jetzt wissen wir wenigstens alle, dass kein Mensch dieser Erde beziehungsunfähig ist, es sei denn dein Therapeut hat es dir diagnostiziert! Die meisten von uns möchten sich doch gar nicht mehr auf einen Partner festlegen oder? Warum gibt es denn so viele Singles in Hamburg? Weil wir doch alle den einen perfekten Partner suchen und diesen gibt es nicht oder etwa doch? Der Anspruch an die Gesellschaft und auch an uns selbst ist gestiegen. Den Mount Everest besteigt man schließlich auch nicht ohne Sauerstoffmaske und wenn, bedarf dieses einem harten Training. Aber wie trainiert man das Finden oder auch Suchen nach einem neuen Partner? Viele sehen ganz klar ihre Ziele vor Augen und ein zweiter Mensch, für den man wohlmöglich noch Kompromisse eingehen müsste hat keinen Platz. Mal ehrlich in die Runde gefragt: Gibt es noch Menschen die völlig Monogam leben wollen und mit diesem Beziehungsmodell glücklich sind? Nach meinem Besuch im Audimax am Mittwochabend habe ich meine Denkweise gegenüber Beziehungen zu Partnerschaften und auch Freundschaften ganz neu interpretiert. Geholfen haben mir dabei die neuen Must-haves, die den Blickwinkel für zukünftige Projekte in Sachen Partnerschaftswahl erleichtern sollen. Es war wirklich eine Erleichterung und zugleich eine Offenbarung in meinem Alter noch etwas zu diesem Thema dazuzulernen. Schließlich sind wir ja leider nicht mehr die Generation „Mama und Papa“, sondern die Generation „Ich mach das allein“. Vielleicht geht es euch ja genauso wie mir? Irgendwie kommen wir doch alle aus der Generation, wo Eltern noch Eltern sind und alles harmonisch und friedlich erscheint, mit einigen Ausnahmen selbstverständlich. Wir erkennen das Ideal und verfolgen dies, wenn auch unbewusst. Suchen wir so insgeheim nach Merkmalen unserer Mütter oder unserer Väter? Wir können diese nicht finden, weil die Uhr vor 30 Jahren anders tickte, ist es nicht so? Genau aus diesem Grund gibt es jetzt die drei neuen Must-haves bei der Partnerwahl: Online Singlebörsen Da ist er wieder unser TINDER, so vertraut und irgendwie ja auch gar nicht mehr wegzudenken. Mir ging es ja ebenso und der Erfahrungswert in meinem Fall ist zwar sehr gering, wie ihr ja bereits wisst, dennoch kann es eine Chance sein die Liebe seines Lebens zu finden. Wie viel Zeit plant man denn nun für diese „Börsen“ Apps ein? Zu viel Zeit, so dass wohlmöglich die Liebe deines Lebens an dir vorbeiläuft, während du mal wieder 100 Menschen likest, um die Quote zu erhöhen. Hierzu verweise ich gerne noch einmal auf meinen Text: Tinder Ja, Nein, Vielleicht? Genau, wir sollten viel mehr miteinander reden und uns anquatschen, wenn wir jemanden toll finden. Oder wie wurde der Mensch vor 50 Jahren erobert, ich denke nicht mit dem Smartphone!? Moment. Es muss aber auch passen. Kurze Story: Altona und ich, gestern Nachmittag. Mich spricht ein Typ an. Ich dachte im ersten Moment, ach das ist ja mal nett. Es gibt tatsächlich noch Männer, die einfach mal losquatschen. Dann kam allerdings: Du siehst heiß aus, wollen wir was trinken gehen? Wtf.. Ein Cocktail um 14 Uhr oder was? Das wäre doch nur ein Vorstellungsgespräch zum Bingo Bongo gewesen! Äh nein, für so etwas habe ich keine Zeit. Mingle Noch nicht gehört? Ich bis Mittwoch auch noch nicht. Bei dem Begriff Mingle handelt es sich um eine Wortkreation aus den englischen Begriffen „mixed“ und „Single“ und bedeutet, dass man „offiziell“ Single ist, aber gleichzeitig temporär (…) Das wäre jetzt eine Alternative für dich? Dann ließ doch einfach auf Wikipedia weiter... Das Ganze haben wir natürlich, wie soll es auch anders sein, einem Hamburger Trendforscher und Professor names Peter Wippermann zu verdanken. Danke Peter! Fuck Buddy oder netter ausgedrückt „Friend with Benefit“ „Yeah“ – tönen die Männerzeitschriften – „wir konnten eh schon immer so viele Frauen haben wie wir wollten, aber wenn uns jetzt eine auch nach der ersten Nacht noch gefällt, dann brauchen wir uns nicht gleich den Beziehungsstress anzutun – sie wird einfach unser Fuck Buddy. Alle Vorteile – kein Stress. Und es verlangt niemand von uns, nur eine zur gleichen Zeit zu haben.“ „Emanzipiert sind wir eh schon lange“ – jubeln die Frauenzeitschri0ften – „ wir sind stark, brauchen keinen Versorger und manchmal, geben wir es zu, wollen wir einfach nur vögeln. Voilá, der Friend with Benefit. Mit dem dürfen wir sogar kuscheln, ohne dass er gleich Angst kriegt wir wollten mehr.“ Den vollständigen Artikel findet ihr unter: http://www.neon.de Hast du jetzt ein passendes Must-have gefunden oder soll es doch lieber dieses traditionelle Beziehungsmodell der Monogamie sein? Als die Vorlesung zu Ende war, machten Sarah und ich uns wieder auf den Rückweg zur Bahn. Wir trafen eine ältere Dame, die ebenfalls die Vorlesung besuchte. Sie war sichtlich interessiert an unserem Alter und fragte uns nach unserem Empfinden. Sie konnte es einfach nicht verstehen, warum es überhaupt heutzutage so viele Singles gibt, die keinen Partner finden können. Sie arbeitet für eine Hamburger Agentur und war vermutlich für ihre Recherche Vorort. Ob wir uns in dem, was Michael Nast vortrug wiederfanden und ob es tatsächlich diese eine große Liebe im Leben eines jeden gibt. Als sich unsere Wege am Unigelände trennten, hatte ich noch kurz überlegt sie zu fragen, ob sie für die „Freundin“ arbeitet. Vermutlich wollte sie dann nur deinen Vortrag bzgl. geänderter Headline aus dem Auszug eines vorgetragenen Textes von dir hören. Alles spekulativ und auch unwichtig, weil sie einfach aus einer anderen Generation stammt, dennoch weise und interessiert. Zu guter Letzt noch eine Sache: Fettes Kompliment an deine Stimme, unfassbar jung. Bei meiner Recherche zu dir lieber Michael war ich positiv schockiert und zwar von deinem Alter. Zugegeben die Recherche erfolgte erst nach deiner Vorlesung, ich wusste also irgendwie so gar nicht, was auf mich zukommt. Ja, ich liebe Überraschungen und wurde durchaus nicht enttäuscht. 75er Baujahr also, du bist (schon) 41 Jahre alt und deine Stimme klingt wie die eines 30 jährigen, wahnsinn. Kein Wunder, dass du dann mit Carrie Bradshaw und Jonny Depp an einem Tisch sitzt, Glückwunsch! Somit habe ich mich auch für deine Stimme entschieden und nicht für das Buch. Bei einem Hörspiel kann man Informationen besser verarbeiten und es viel schneller „lesen“. Für meine Texte hatte ich auch mal überlegt, diese als Sprachtext via Facebook zu verschicken. Die Frage ist allerdings, ob meine Stimme genauso angenehm klingt wie deine? Ebenfalls bedanke ich mich im Namen aller Hamburger für dein nettes Kompliment. Klaro sind wir ein derbes Publikum. Norddeutschland halt, kühl und freundlich, deswegen ja auch die hohe Anzahl an Singles in der Stadt. Zur Lichttechnik kann ich nur sagen, Johann wo warst du? Ich saß ebenfalls auf der oberen Tribüne. Vielleicht solltet ihr Johann nochmal briefen oder hat er die Liebe seines Lebens am Mittwochabend gefunden? Erzähl doch mal Michael, wo war denn der Lichtmaster Johann? So das waren sie nun, meine kleinen Anekdoten zu dem Vortrag von Michael Nast aus „Generation Beziehungsunfähig“. Und an alle Singles da draußen, nimmt euch doch einfach eines dieser kleinen Must-haves mit in den heutigen Tag. Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und meint ihr, ich sollte Tinder mal wieder aktivieren? -Yasmine-

Ceci
Felsenkeller Leipzig
26/10/2016 

UdK Konzertsaal Hardenbergstraße Berlin
23/05/2016 
Es war angenehm ihm zuzuhören. Hatte ne klare Aussprache und Humor. Ich hätte mir nur noch mehr Texte zum Thema Beziehungsunfähig gewünscht. Hab's nicht bereut hingegangen zu sein.

Tobi
UdK Konzertsaal Hardenbergstraße Berlin
22/05/2016 
Mich hat die Vorstellung einzelner Texte aus dem Buch "Generation Beziehungsunfähig" wirklich wenig beeindruckt. Erstens fand ich die Art und Weise von Michael Nast flappsig und unkonzentriert, desweiteren ließen die Texte an Inhalt, schreiberischem Anspruch und Ideen zu wünschen übrig. Michael ordnete sich selbst vor dem Puplikum der Belletristik zu, was ich zwar theoretisch nachvollziehen, praktisch aber nicht unterstreichen kann. Aber die Selbsteinordnung von Hr. Nast passt sehr gut zur zwanghaften Ich-Bezogenheit, die sich wie ein roter Faden durch die Texte zieht. Was nicht per sé zu verurteilen, jedoch für meinen Geschmack etwas geschickter und kreativer angestellt werden könnte. Gut fand ich die Gesellschaftskritik, die sich auf einen Zeitgeist des Konsums und der Politikverdrossenheit bezog. Auch war Hr. Nast durchaus sympatisch. Insgesamt fehlte es mir an einem ausgereiften Erzählstil und Ideenreichtum. Und leider war der Humor auch äußerst kraftlos. Freundliche Grüße, T. M.

natwi
Universität Hamburg, Audimax Hamburg
17/05/2016 
sehr sympathisch - gute Beobachtungsgabe - guter Humor

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